Freitag, 25. Juni 2010

Ich würd´schon gerne wieder mal mit Luna um´s rote Häuschen rasen......Bilder sagen mehr als tausend Worte ....und ich musste natürlich zuhören....

Diesen folgenden Absatz habe ich aus dem Krawallmausblog kopiert (ich hoffe, dass mir verziehn wird) - aber er sagt wohl alles über die Gefühle von uns Hunden aus. Auch Luna vermisst mich!!!!

Seit heute nachmittag ist Aiko wieder zu Hause. Wir Menschen vermissen ihn, Luna nicht. Sie hüpft vergnügt durchs Gelände. Endlich wieder mein Haus, mein Garten, mein Kofferraum, mein Fahrrad, meine Familie. Erst als wir gegen halb zwölf nachts noch mal in den Garten gehen und uns kein schnaufender Hovi begleitet, macht Madame ein langes Gesicht. Der versteckt sich ja gar nicht. Der ist ernsthaft weg.
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Immerhin habe ich die besonderen Highlights der Reise meiner Regierung nach Canada schon ein paar Mal mir anhören müssen....... Das heißt mit meinen Worten: Ich habe verstanden. Es muss sich wohl alles in einer Art Zeitraffer abgespielt haben, denn immer dann, wenn ich meinen Kopf fragend erhob und auch hin und wieder kritisch dreinschaute, kam von oben wieder ein neues Thema auf.
Verständlicherweise ist es äusserst schwierig und daher eigentlich auch seeeeeeehr umständlich, wenn absolut alles, worüber ich mir hier Gedanken machen soll, gar nicht von mir live miterlebt wurde.....hmmmm, dennoch denke ich,  fange ich einfach mal an. Schließlich bin ich ja ein guter Zuhörer!!!!
Also zunächst: Sie sind geflogen - einen ruhigeren Flug gab´s bisher noch nieeeeeeee - daher war dieser Punkt schon mal abgehakt.
Danach haben sie sich zunächst bei den liebsten Freunden in Ottawa einquartiert. Sie erlebten dort wieder einmal eine Gastfreundschaft der besonderen Art. Gehören meine Beiden dort schon seit Jahren  quasi zur Familie und die ist  dort  bis weit draussen nach Barrhaven und auch in die USA verstreut.
Es gab natürlich Einladungen zum Abendessen - dort waren wiederum alte Bootsfreunde eingeladen und so gab es fröhliches Wiedersehn. Für Herrchen extra - das ist bei diesen Menschen Tradition - er bekam seinen geliebte - homemade -  Blueberrypie als Dessert - was will er mehr.......
Denn den gibt´s bei Frauchen nicht.....weil sie den nie hinkriegt ;-))
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Es kribbelte schon - am übernächsten Tag ging´s auf ein Boot um damit wieder einmal eine der schönsten Fahrten, die meine Zwei schon mal erlebt haben, nur dieses Mal in umgekehrter Reihenfolge zu starten. Diesmal von Kingston nach Manotick den Rideau Canal herauf. 
Vor einigen Jahren fingen sie damit in Ottawa am Dow´slake an und fuhren über Kingston bis Ivy Lea Club. Was für eine Natur und welch ein Wunderwerk an Technik ist dieser Canal!
Der Rideau Canal gehört zum Weltkulturerbe und ist mit seinen vielen Schleusen den pitoresken kleinen Städten, der  engen Felslandschaft und der riesigen Öffnung in weite Seen immer wieder ein Erlebnis. Sind es zunächst die herrlichen Wälder, die weite der Landschaft und die schroffen Felsen, wird es hin und wieder aber zu einer Fahrt durch glasklares Wasser ohne Ufersicht - die dann wieder mit äusserster Gewissenhaftigkeit zu durchfahren sind, da es felsigen Untergrund und nicht allzu viel Fahrtrinne gibt. An den Locks - den Schleusen  - öffnen die Ranger meistens per Hand die riesigen Holztore  und es ist nicht übertrieben, aber fast jeder Lockmaster wird von einem Hund begleitet. Das meinte Frauchen mir anhand der Fotos zeigen zu müssen.......pooooooooooh wirklich - und ich????
Es wäre immer so ein klein wenig Trost für sie gewesen, meinte sie - nur das kann ich absolut nicht nachvollziehen. Meine Vorgänger sind doch auch mal dabei gewesen! - Allerdings für so kurze zwei Wochen, wäre auch für mich der Stress zu groß geworden.
Es wurde an Bord dieses herrlichen Bootes lecker gegessen und äusserst ruhig und sanft geschlafen.......wobei ich gehört habe, dass Frauchen vor allem den abendlichen Ruf des Loons (oder Loonie)  genossen haben soll.......http://www.canada-lifestyle.com/deutsch/canada/tierarten/eistaucher/index.html 
Er ist sowas wie Canadas berühmtester Wasservogel, der mit seinem Küken auf dem Rücken schwimmt wie eine Ente aber auch plötzlich abtaucht und irgendwo anders  wieder hochkommt.
Es gibt auch eine negative Seite  auf dieser herrlichen Tour. Das passiert halt nach 18 Uhr. Nicht gut, wenn man  meint am Wasser noch einmal einige Fotos zu machen und sich  dann die Moskitos - wie in allen Jahren zuvor -  sofort auf Frauchen stürzen und ihr ein paar dicke rote Flecken an die Beine zaubern. Diese blutgierigen Biester....die Stiche jucken fürchterlich.
Doch das hätte sie wissen müssen......! Sie findet das alles jetzt im Nachhinein ganz lustig, denn die roten Tupfen stehen ihr wohl immer noch sehr gut.....

Ottawa  hat viele berühmte Parks und wunderbare gepflegte Gärten. Niemand käme auf die Idee mit seinem Vierbeiner ein Geschäft zu hinterlassen. Nein -  man geht nie ohne kleine Plastiktüte in den Park. Sie wird - wenn es mit dem Geschäft geklappt hat - anschließend samt Hund  an der Leine bis zum nächsten Abfalleimer transportiert oder gar mit nach Hause genommen. Frauchen hat dazu beispielhaft mal  eine Szene mit ins Bild geholt......!
Wunderbare Einrichtung ist auch die sonntägliche autofreie Zone um den Dow´slake - so ist der gesamte Colonelby (eine weite große Straße am Rideaucanal)  allen Joggern, Bikern und den Kinderwagenhoppern überlassen.
Herrlich findet sie auch diese komischen grauen und schwarzen Eichhörnchen und die murmeltierartigen braunpelzigen Nager mit riesigen Zähnen, die überall aus dem Gebüsch kommen und sich auf dem Rasen sattfressen.....
Wie könnte es anders bei ihr sein - sie liebt  auch diese "ungeliebten" überall pupsenden Canadagänse und  deren Sozialverhalten im Wasser.
Was sich allerdings auf den Wegen - Stegen - Wiesen und  an den felsigen Ufern schon als ziemliches Ärgernis für die Menschen darstellt. Sie fressen gerne auf frisch gemähten bzw. sehr kurz gepflegten Rasenflächen und hinterlassen anschließend eine Menge von dem,  was hinten halt davon wieder raus kommt ;-))
Da sie ja niemandem gehören, kann es auch für niemanden eine Strafe dafür geben. Dennoch - Frauchen liebt sie -  und wenn Canadagänse  hier bei uns am Rhein zu sehen sind (dort lebt ein große Kolonie auf einer Landzunge am Hafen in Hitdorf), dann hat sie immer wieder Heimweh nach Canada.  

Sie hat neben der täglichen Lektüre des OTTAWA CITIZEN auch
Bad Dogs Have More Fun - ein herrliches Buch von John Grogan, dem Autor des amerikanischen Bestsellers : Marley and me
gelesen.
Ja - dieses Buch passte genau in die Zeit - ich war ja nicht dabei und so konnte Frauchen mal wieder herzhaft lachen über die Abenteuer im ganz normalen Hundealltag, aber auch ein Tränchen vergiessen, weil es eben sehr kurz ist, das Leben mit einem Tier. Aber dazu vielleicht in einem neuen Post mehr.....die Welt ist einfach kunterbunt und so hat jeder Mensch seine eigene typische Art und Weise von einem Tier Abschied zu nehmen.....

Ein paar Fotos, die eben auch so am Wegesrand entstanden. Wie z.B. die Brücke in IvyLea rüber nach Amerika in den Staat NEW  YORK. Das unsägliche Poison Ivy  (das Giftefeu) - diese schrecklich gemeine Pflanze, die ob Tier oder Mensch jeden, den sie berührt für mehr oder minder längere Tage oder gar Wochen plagt und das oft  zu unsäglichen Schmerzen führen kann. Sie sieht ganz lieb und harmlos aus - wuchert aber fast überall in der freien Natur mit dreiblättrigem grünem Wuchs.

Das Rotkehlchen bzw. Robin die etwas größere Ausgabe unseres Rotkehlchens - die herrlichen klaren Gewässer ob am St. Lawrence oder in den vielen Seen und kleineren Flüsschen. So hat Frauchen jede Menge Flusskrebse in einem kleinen Creek entdeckt, der neben einem Golfplatz vorbeiläuft. Der Sommer  war plötzlich sehr heiß in Ottawa und dazu stellte sich immer mal wieder ein  trüber oder gar ein Regentag ein. So hat Herrchen den ersten Tag an Bord fast ausschließlich an den Locks immer wieder eine heftige Schauer über sich ergehen lassen müssen. 
Wie immer folgt halt nach Regen Sonne und so haben meine Beiden auch trefflich entspannt im Hause der canadischen "Tochter" und ihrer Familie. 
Direkt am Golfplatz gelegen mit Pool und einer umliegend weiten Parklandschaft - so werden solche wunderbaren Tage in Canda unvergesslich.
Zumal meine Regierung  Gott sei Dank das Erdbeben, dass in unmittelbarer Nähe zu Ottawa 24 Stunden nach deren Abreise rund 50 Sekunde zu spüren war, nicht miterleben mussten. Das Haus der Freunde - so haben sie vorhin am Telefon berichtet - hat wohl ganz heftig gewackelt!!!
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Fazit meiner Gedanken:
Egal ob ich  jetzt dabei war oder nicht. Für mich waren jedenfalls die Tage bei Luna und ihrem Rudel einfach nur wunderbar - es gab immer wieder soviele Komplimente,  sogar einen neuen Namen (Küken)  und auch ständig herrliche  Streicheleinheiten für mich, dass alle schon ziemlich traurig waren, dass die gemeinsame Zeit, die so  lehrreich, wunderbar entspannend und ganz sicher auch für mich etwas ganz Besonderes war - letztendlich doch sooooooooooo rasch vorbei war.
Es ist schon merkwürdig, wenn man als Hund zum Star in einer liebenswerten Gastfamilie wurde und mich Luna immer wieder zu herrlichen Abenteuer animierte. Sie fehlt mir jetzt richtig - ganz ehrlich - nachdem ich nun zwei Tage ausgeschlafen habe, möchte ich schon gerne wieder mit ihr ums rote Häuschen rasen....... 

Donnerstag, 24. Juni 2010

Der Auszug aus dem Krawallmausparadies......


Rein symbolisch ......wir laufen wieder getrennte Wege.....aber den Spaß und diese Freude, die wir mit einander hatten, die Fürsorge von Lunas Rudel, das Leben mit dieser Krawallmaus - das war mehr als nur  Abenteuerurlaub.
Es war eine Traumreise - jedenfalls nicht nur die von Herrchen und Frauchen nach Canada. Auch mir erscheinen diese Tage so ganz besonders gelungen  und dadurch habe  ich "fast" gar nicht mein eigenes Rudel vermisst.
Ich empfehle  allen, die mehr über einige meiner spektakulären Erlebnisse erfahren möchten, einen Klick auf die bei mir verlinkte Seite von "Krawallmaus" . Treffender  kann es nicht rüber kommen, meine Erlebnisse und der Auszug aus dem Krawallmausparadies.
Ich bin seit gestern nur noch müde und richtig  lamm lamm........He Leute ......wo ist meine ganz persönliche Animateurin Luna??????
(bitte anklicken)
Posted by Picasa

Mittwoch, 23. Juni 2010

Home sweet home .....pooooooooooh war das eine Begrüßung.....

Damit ich gleich mit der Wahrheit herauskomme: Es war super - super - super schön.....tja - wie soll´ich es richtig ausdrücken?
Ich meine natürlich zunächst mein sogn. "Urlaub" (na  gut - nennen wir das mal sooooo) mit und bei Luna und ihrem - ach - so herrlichen und  lieben Rudel, aber auch .....diese  Wiedersehensfreude mit meiner Regierung ;-)).......................die war sogar meggggggga schön - und noch tausendmal viel viel viel schöner, .......dies als ganz winziges Lebenszeichen, denn die Lappentopftipperin ist seit fast 36 Stunden hellwach und muss jetzt erst einmal diesen  merkwürdigen Schlafumwandler "Jäck (!) Läck" überwinden......Der kommt ganz einfach immer per Flieger über den großen Teich: Gestern - 22. Juni 2010 Rückflug ab Ottawa mit Air Canada um 17.30 dortige Zeit. Ankunft in Frankfurt  heute am 23. Juni 2010 6.30 dortige Zeit  (6 Stunden Zeitunterschied und noch die Europäische Sommerzeit beachten!!) Zu Hause waren sie gegen 12 Uhr Mittag am 23. Juni - also heute und seither sind sie auf den Beinen, haben mich dann gegen 14 Uhr bei Luna abgeholt und nun???? Na na  - bitte weiterlesen.....
Herrchen liegt  derzeit flach und ganz alle  auf der Erde und ich direkt neben ihm  - einfach nur glücklich .....schön - dass sie wieder voller Eindrücke aus ihrem Traumland sicher gelandet sind.
Ich denke mir, die haben bestimmt eine Menge Fotos im Gepäck........aber bitte noch ein wenig Geduld......ich bin ja selber sooooooooo gespannt, was da alles aus der Diggi heraus kommt.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Viel - viel - viel - viel größer .........es geht los!

Mir war den ganzen Tag irgendwie komisch -  warum - ich denke, weil mich die Koffer gestört haben, die wurden nämlich gepackt und auch meine Sachen incl. Napf und Futter, Decke sowie Leberkekse trug Herrchen ins Auto.
Es ist schon verrückt  - dieser treffsichere  Instinkt von uns Hunden - egal - wir kriegen alles "spitz" und genauso habe ich auch sofort die richtigen Schlüsse daraus gezogen: Heute ist dieser Tag gekommen - es wird  ernst - oder nenne ich es einfach mal ganz ehrlich so: Ich habe gar keine andere Wahl. Entweder bei Luna und ihrem Rudel Ferien machen - oder als einsamer Haus- und Hofhund hier die Gegend zusammenheulen, weil meine Beiden sich sozusagen nach Canada verdrücken. Also da wäre noch ein Plan B in der Schublade, ich könnte Unterschlupf finden bei meiner Mama Betty, deren Regierung sich natürlich auch sehr über Aiko freuen würde. 
Ich mich natürlich auch  - von wegen einer großen  gegenseitigen Vertrautheit - immerhin ist sie ja die Hüterin der Kiste gewesen, in der ich "geworfen" wurde - oder sag´ich doch "menschlicher" : In der ich auf diese Welt kam. 

Nun - ich will  mich nicht grämen - es ist seit drei Tagen sowieso irgendwie mein Kopf voller sentimentaler Gedanken, weil sich doch Kummer einstellt  wegen Kumpel Charly und dann erfuhr ich noch vom - für mich unerwarteten Gang über die Regenbogenbrücke von Felix - dem treuen Hund von Eve - dem Unikum.
Daher tauche  ich  jetzt mit einem lachenden und einem weinenden Auge eine Zeit ab.
Ich wünsche Charly eine spürbare Verbesserung durch die Chemo und wenn ich wieder zu Hause bin, dann freue ich mich wieder in seinem Tagebuch  herumzuschnüffeln.

Fest steht: Ich bin bestimmt gut aufgehoben und mit Luna wird jeder Tag sicher ein Erlebnis - nur wie ich mich kenne, werde ich Herrchen und Frauchen schmerzlich vermissen, die mich aber auch - klar.
Hunde - so heißt es - die haben zwar  kein Zeitgefühl - dennoch,   das  ist gewiss,  werde ich ganz sicher auch hin und wieder einfach mal traurig in der Ecke liegen......bei Luna.
Ach - wie groß wird die Freude des Wiedersehns sein?????
Bestimmt viel -viel- viel -viel größer  (!)  als meine Sehnsucht und die......die  ist doch jetzt schon riesengroß!!!

Montag, 7. Juni 2010

Ich denke, dass bin ich meinem Bloggerfreund Charly schuldig. Erinnerungen.....

Gut - also da frage ich mich, warum mir derzeit alles ein wenig schwerer fällt. Zunächst denke ich, liegt es an den Temperaturen, die von meinen Menschen als sehr angenehm und auch wunderbar empfunden werden. Mir machen die eher zu schaffen, dass Wetter mit über 25 Grad im Schatten ist nicht ideal für uns Hunde - ich meine allerdings zunächst für mich - die Monsterbacke.
 Das wiederum liegt an meiner üppigen Haarpracht - sprich meinem dichten Fell. Darunter bin ich recht schlank. D.h. es gibt keinen  überflüssigen Speck - so im Sinne von Borstenviecher oder so.
Fast möchte ich sagen, dass ich ziiiiiiiemlich schlank bin. Mein Gang ist umwerfend edel und meine Anhänglichkeit sowie mein hovitypischer Blick mit der sagenhaften Kopfnachlinksbewegung schon fast umwerfend. Mein beiden Zweibeiner wissen daher meine Anwesenheit seeeeeeeeehr zu schätzen und geniessen jede Minute mit mir - sogar Frauchen schlägt keine lauten Töne mehr an, wenn ich nass und schmodderich vor der Haustüre stehe. Wozu gibt es einen Gartenschlauch, aus dem auch warmes Abduschwasser fließt und dann ist die Zermonie des Abrubbelns  soooo sagenhaft angenehm und wohltuend für mich ist......einfach alles im grünen Bereich.

Aber - es ist alles ein wenig anders -  warum treibt es meinen Menschen so viele Tränen in die Augen bzw. warum sind meine Beiden  offensichtlich sehr traurig? Was ist der Grund?
Nun bei ihnen läuft ein Film ab......sie sehen ihn - immer wieder - wobei ich das gar nicht so nachempfinden kann. Es hat was mit Erinnerung zu tun und dann auch wieder  mit der Gegenwart, mit einem Schicksal und der elenden Wahrheit.
.....Abschiednehmen müssen, Loslassen können, Schmerz aushalten und einer tiefen Dankbarkeit, die alles andere verdrängt und unwichtig erscheinen läßt. Hilfe leisten zu müssen und entscheiden, wann  genau der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist.
Tränen laufen, ich kann es riechen und reagiere einfach genau wie es ein Hund eben tut, wenn er sein Rudel um sich herum traurig sieht. Das ist der Moment des sich auf einander verlassen können, niemand ist alleine, wir sind zusammen und ich schmecke, dass es meiner Kraft und meiner Zuneigung bedarf, ich muss sie trösten.....und siehe da - ich hab´s mal wieder geschafft, wir sind nach draussen - voller Freude ein paar unserer tollen Tobespiele in der jetzt abendlichen Kühle haben den Kopf meiner Beiden  - besonders aber den von meinem Frauchen wieder freier gemacht.
Jetzt denkt nicht - wegen ihres Abflugs über den großen Teich - sie hat nämlich immer schon große Flugangst.
(Ailin und Carlo im Garten, da gab es nicht sehr viele Blumen....;-)))
(weiter unten Carlo schon sehr ergraut)
Nein, ihr geht mein Bloggerfreund Charly nicht aus dem Kopf. Sie kann das so tief nachempfinden, weil.....es kommt ihr vor wie gestern, dabei ist es genau heute auf den Tag vor drei Jahren gewesen, da  Carlo - dieser schwarze Zigeuner  - über die Regenbrücke gehen musste.
Er folgte meiner Hovivorgängerin Ailin nach  nur drei Monaten.
Beide  Hunde waren fast 13 Jahre gemeinsam ein starkes  und überaus lebendiges,  glückliches Rudel und  diese Gemeinsamkeit für die gesamte Familie meiner Zweibeiner eine unvergessliche und  erfüllte schöne Zeit.
Die vielen Monate auf dem Boot in Canada, die unzähligen Urlaube in Holland und die vielen Abenteuer, die Carlo als echter Pudelpointerrüde seinem Herrchen abverlangte......und Ailin, dieses starke - kräftige Hovimädel - die beiden waren unschlagbar als Team!!!!
Es ist vielleicht wichtig zu erwähnen, dass Erinnerungen immer zwei Gesichter haben, je nach dem in welcher Situation man auf sie zurückgreift oder wie sie auf uns treffen.
Was aber immer und immer wieder auftaucht sind die glücklichen und traumhaften Erlebnisse. Sie geben diesem langen Zusammenleben einen Sinn und sie bringen aus der Vergangenheit eine ungeheure Lebendigkeit und Freude mit. Schön, dass diese Dinge eben jederzeit abrufbar sind und sich durch nichts verdrängen lassen.
Hierin liegt  die wirkliche Wahrheit und der eigentliche Kern des Trostes:  Erinnerungen.
Freundschaften mit einem Hundekumpel - auch wenn sie virtuell sind, bringen  seltsamerweise auch die Menschen zusammen und da bekanntlich die Schreiberlinge hinter  diesen Blogs alles Hunde - Katzen - bzw. Tierfreunde sind,  drücken auch alle zusammen ihre Daumen. Wir Vierbeiner - so denke ich - wir tun das mit unseren Pfoten.
Da wünsche ich mir, dass es Charly und seiner Familie so geht, wie meinem Rudel: Denn wahre und echte Geschichten zwischen Mensch und Hund leben immer glücklich weiter in der Erinnerung und da sind sie unauslöschlich.
Ich bin mir sicher, es werden  auch  in Eurer  hoffentlich noch guten,  gemeinsam verbleibenden Zeit,  ganz viele schöne und auch tief empfundene Glücksmomente dabei sein. Ich denke, diesen Post bin ich dir - lieber Charly  schuldig.

Mit diesem - ungewöhnlichen Gedanken - möchte ich mich schon fast in meinen Urlaub mit Luna verabschieden und ich denke mir, dass meine Beiden sich auch jetzt mal verstärkt um´s Koffer - Geschenke und Mitbringseleinpacken kümmern sollten, das jedenfalls macht doch bestimmt wieder Laune. Ich denke, dass ich  mich hier noch einmal zur Wochenmitte melde - aber bitte vergesst mir den Charly nicht.

Samstag, 5. Juni 2010

Ich denke - es lohnt sich: Sing: Day of Song - auf Schalke - der größte Chor der Welt wird dort singen

Wie gut, dass das Ruhrgebiet die Kulturhauptstadt 2010 ist, denn darum gibt es sozusagen mittem im Revier den musikalischen Höhepunkt und zwar heute am Samstag, den 5. Juni 2010.
Es singen "auf Schalke" - also in der Arena auf Schalke wie es richtigerweise heißt -  annähernd 65000 Menschen. Morgen - Sonntag gibt es davon eine Übertragung   (Aufzeichnung)   im TV WDR 3  ab 20.15 Uhr.
Frauchen freut sich schon lange auf dieses einmalige Erlebnis.
Wunderschön und ergreifend (Der Gebärdenchor der Gehörlosen)
Bobby Mc.Ferrin wird u.a. mit dem Publikum  das Ave Maria anstimmen und  seine einmalige Stimmakrobatik mit einbringen - das ist ebenfalls schon ein Erlebnis für sich.

 Dabei sind nicht nur unzählige Chöre - nein auch einzelne sehr bekannte Gruppen -  wie  die Wise Guys,  der bekannte belg. Mädchenpopchor  SCALA und auch ein großes Orchester:
Die Bochumer Symphoniker.
Ein unwahrscheinlich breit gefächertes Programm stellen  die verantwortlichen "Macher"  auf die Bühne mit Werken von  Händel  - hier natürlich  das Halleluja aus dem Messias, aus der 9. Symphonie von Beethoven die Ode an die Freude, viele Highlights  aus dem Pop Bereich und auch schlichte Volkslieder - aber noch ganz viel mehr - wie  Edward Elgar berühmtes  "Land of Hope and Glory" ....... Last Night of the Proms Feeling kommt auf..... und mit allen Herbert Grönemeyers berühmter Song:  Komm zur Ruhr.

Freu´mich auf dieses einmalige Erlebnis und werde morgen dann mit "Ohrschützern"  meinen beiden eifrigen Sängern zu Füssen liegen und ein wenig Sängerluft  von diesem Riesenevent nachschnuppern.....
Aber es live zu erleben - wie z.B. den Gebärdenchor der Gehörlosen mit Verdis Oper Nabucco und daraus den Gefangenenchor  oder die Kasarova mit der Habanera aus Bizet Carmen - und noch ganz viel mehr - wird für  die Sänger/innenherzen fast wie ein Geschenk sein.
Dieser Post  gilt nur als Hinweis - ich werde mir noch zu Beginn der Woche Gedanken über die Dinge machen, die anstehn - wie der Flug von meiner Regierung über den großen Teich und mein "Urlaub" bei meiner Freundin Luna und noch einige interessante Begebenheiten mehr - wie z.B. ein ganz lieber Besuch mit zwei Übernachtungen der liebsten  canadischen Freunden bei uns, dann einige Besichtungstouren mit ihnen  ins Berg. Land und den Altenberger Dom, denn sie sind ja  auf Deutschlandreise.
Mit  denen treffen sich  meine Beiden also  dann  in Frankfurt und werden gemeinsam nach Ottawa fliegen. Irgendwie verrückt das Ganze - oder????
Das alles in der letzten Woche ....huch ......die Zeit wird langsam  knapp!

Altenberger Dom

Dienstag, 1. Juni 2010

Im Hang und auf der Weide, seh` ich zu meiner Freude, drei Füchslein ...und auch zwei Reh` ............


Drüben auf der Weide habe ich heute stundenlang drei junge Füchse beobachten können, die sich im hohen nassen Gras gegenseitig mit Spielen, Kuscheln und Abschleckern die Zeit vertrieben haben. Die Fähe - also deren Mutter -  kam hin und wieder - ließ ihre Kinder ganz kurz trinken und streifte wieder ab ins Unterholz. Mäusefangen ....steht derzeit auf ihrem Spiel - bzw. Speiseplan.....!!!
Wobei ich ja weiß, dass mein Frauchen unsere Maus dorthin umgesiedelt.......hmmmmmmmmmmm.....hat.
Frauchen hat mir ja damals versichert, dass unser Mäuschen  sehr schlau gewesen wäre und sich dort
 ganz rasch bereits ein sicheres Versteck gegraben hat. Diese sogn. Umszugsgeschichte bin ich ja immer noch schuldig......immerhin war es sssssssssseehr zeitaufwendig und zum Schluss musste doch ein wenig mit unangenehmen Düften nachgeholfen werden....also - um es ganz deutlich zu sagen, sie  und ihre gesamte Familienbande sind verduftet.....im Sinne von "damit vertrieben worden".

Gegen Mittag gab es herrliche Sonne - die kleinen Fellballen lagen immer noch an der selben Stelle. Leider besitzt mein  Frauchen kein Tele. Deswegen sind die Fuchsfotos sehr unscharf.

Wäre das schön, wenn es jetzt tatsächlich etwas wärmer würde ...........einfach mal richtig sommerlich, wie sich den Monat Juni gehört.

Die beiden ganz friedlich in unmittelbarer Nähe äsenden Rehe - ein junger Bock und eine Ricke, die schon gesetzt hat, vermittelten ein so wunderschönes Bild. Für sie gab´s  - zum Glück - genug Ruhe.
Wie mir auffiel,  tragen  Frauen doch die meiste Verantwortung - auch bei uns Tieren - jedenfalls - wenn ich mir das da so drüben mal genau betrachte.
Abgesehen davon, dass ich auch hier im Garten genug Beispiele dafür finde, dass es meist die Vogelweibchen  sind, die emsige ihren Nachwuchs füttern und bemuttern.
Allerdings......hmmmmmm...... der aufmunternde Reviergesang der Männchen - nun der hat natürlich  dann sowas von Gartenromantik pur. 
Sosooooo ....... sie zwitschern  gerne vor sich hin - die Männer,  nicht nur um ihre Rivalen zu vertreiben - damit locken sie auch die Weibchen an.....denn die müssen ja anschließend ......siehe oben!
Mit diesem Gedanken werde ich mich eines Tages einmal ganz intensiv beschäftigen!!!

Da es vor der Haustüre natürlich auch überall wächst und blüht und für die nächsten zwei Tage richtig schönes Wetter  erwartet wird ....poooooooooh - dann aber jetzt nichts wie in den Garten  - liebes Frauchen und alles auf Vordermann bringen .....oder doch besser  auf Vorderfrau....;-))

Ruhig und die Neugierde blitzt in ihren Augen.

Beides wird Euch wundern - Malu auch - sie hört sehr schön auf ihren Namen und hat sich enorm rasch eingewöhnt und läuft im Haus wie selb...