Auslegungssache 158: Die Databroker FilesIm c't-Datenschutz-Podcast berichtet Ingo Dachwitz von netzpolitik.org, wie ein Recherche-Team Milliarden Standortdaten von Datenhändlern erhielt.
Souveräner Bezahldienst Wero klebt noch an AWS, aber gelobt BesserungEine Anfrage von netzpolitik.org förderte zutage, dass der Bezahldienst Wero zwar EU-Souveränität verspricht, aber AWS nutzt. Nun soll sich das ändern.
Deutschland drängt auf EU-weite Verfolgung und Überwachung von FahrzeugenDie Polizei soll Autofahrer nach einem Grenzübertritt in der EU einfacher beschatten dürfen. Das wollen Deutschland, Frankreich und die Niederlande erreichen.
Forscher: Abhörtruppe der Bundeswehr agiert auf verfassungsrechtlich dünnem EisDas kaum bekannte Militärische Nachrichtenwesen (MilNW) der Bundeswehr agiert wie ein Geheimdienst – nur ohne gesetzliche Basis, Einschränkungen und Kontrolle.
Bildet Netze! Netzpolitik.org feiert 20 Jahre mit einer KonferenzNicht nur digitale Gefahren für die Zivilgesellschaft und wie sie sich dagegen wehren kann, stehen im Fokus der eintägige Konferenz von netzpolitik.org.
Gründer Markus Beckedahl verlässt netzpolitik.orgVor gut zwanzig Jahren gründete Markus Beckedahl netzpolitik.org. Nun überlässt er das Projekt der nächsten Generation Netzaktivisten.
Markus Beckedahl, fühlst du dich zehn Jahre nach Snowden sicherer im Netz?Er prägt die netzpolitische Debatte in Deutschland: Markus Beckedahl. Im Unscripted-Podcast erzählt er, wie seine Karriere begann und was ihn antreibt.
Datenschutzbehörden leiten Prüfungen ein gegen Datenmarktplatz Xandr und KäuferFragile Senioren oder spielsüchtig: Wegen solcher Werbekategorien, die Netzpolitik.org aufdeckte, prüfen nun Datenschutzbehörden mehrere Firmen.
Medienmäzen Google: Netzpolitik.org untersucht Geld- und EinflussGoogle finanziert zunehmend journalistische Projekte und unterstützt Verlage – allerdings nach eigenem Gutdünken statt Gesetzen.
TikTok: Reichweitenbegrenzung für Kritik und Menschen mit BehinderungGeleakte Richtlinien von TikTok zeigen, wie die Moderatoren die Reichweite von Kritikern und Menschen einschränkten, die sie als Mobbing-gefährdet einstuften.
Social Media: TikTok-Moderatoren bestimmen über missliebige und geförderte InhalteNeue geleakte Moderationsregeln zeigen, dass TikTok immer noch Einfluss auf politische Inhalte nehmen will - trotz monatelanger öffentlicher Kritik.
Massenüberwachung: "Snowden-Enthüllungen sind zu Wunschliste geworden"Auch kleine Staaten reklamierten immer öfter NSA-Befugnisse, weiß CCC-Sprecher Rieger. In den Crypto Wars setzten Behörden auf "heimliche Gruppenverbindungen".
init – der Wochenausblick: Ein schwerer Falke und die PolizeiInternet mit Streaming-Qualität im Flugzeug, Geoblocking, Software-Architektur, ein Polizeikongress und ein schwerer Raketenstart. Der EU-Gerichtshof muss derweil die Frage klären, wie frei freie Bilder sind.
34C3: Netzaktivist fordert bessere Kontrolle bei Künstlicher IntelligenzMarkus Beckedahl, Gründer von Netzpolitik.org, sprach sich in Leipzig für eine demokratisch legitimierte Kontrolle von Künstlicher Intelligenz aus.
Forscherin fordert: KI-Technik stärker kontrollierenDie Big-Data-Expertin Kate Crawford hat dazu aufgerufen, Systeme für Künstliche Intelligenz notfalls zu hacken, um sie transparenter zu machen und ihre sozialen Auswirkungen prüfen zu können. Nötig sei eine kleinteilige Analyse.
Belastender Bericht: Erklärungsprobleme für Maas in der Affäre Netzpolitik.orgBundesjustizminister Heiko Maas will bei den umstrittenen Ermittlungen gegen Netzpolitik-Blogger dem später geschassten Generalanwalt Harald Range keine Weisungen erteilt haben. In einem Aktenvermerk hört sich das anders an.
Landesverrat: Letzte Ermittlungen gegen netzpolitik.org eingestelltIm August 2015 hatte der Generalbundesanwalt seine Ermittlungen eingestellt. Doch in Berlin wurde weiter ermittelt – bis zum März, berichtet nun netzpolitik.org.
Nach "Landesverrat"-Ermittlungen: Experten fordern GesetzesreformenJuristen und Journalisten haben bei einem Fachgespräch im Bundestag gefordert, das Zeugnisverweigerungsrecht von Pressevertretern zu stärken und auf "Gelegenheitsblogger" auszudehnen. "Staatsgeheimnisse" seien enger zu fassen.
"Landesverrat"-Ermittlung gegen Netzpolitik.org: Kanzleramt war seit April im BildeDer Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, hat das Bundeskanzleramt bereits im Frühjahr über die Anzeigen gegen Netzpolitik.org informiert. Bisher hieß es, die Affäre sei dort erst jüngst aufgeschlagen.
Netzpolitik.org-Affäre: Karlsruhe gibt Verfahren nach Berlin abDie weiteren Ermittlungen um mögliche Verletzung von Dienstgeheimnissen übernimmt die Berliner Generalstaatsanwaltschaft. Derweil wurde bekannt, dass das Bundesinnenministerium stärker als bisher bekannt in die Affäre eingebunden war.
"Landesverrat": Neuer Schlagabtausch zwischen Maas und Range über Netzpolitik.orgHat die Justiz-Staatssekretärin dem Generalbundesanwalt wirklich mit Entlassung gedroht, falls er seine Ermittlungen gegen die Blogger von Netzpolitik.org fortsetzen sollte? Im Rechtsausschuss bleibt die Frage offen. Es steht Aussage gegen Aussage.
"Landesverrat": Rechtsausschuss berät am Mittwoch über Fall Netzpolitik.orgEingeladen zu der Sitzung sind unter anderem Justizminister Heiko Maas (SPD), der scheidende Generalbundesanwalt Harald Range und Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen.