• 79 Posts
  • 604 Comments
Joined 2 years ago
Aquileo | cake
Cake day: June 23rd, 2024

Aquileo | help-circle









  • Viele der Designs sehen für mich gar nicht aus wie Geld. Man verbindet damit ja schon ein paar Stilmittel.
    Klar, das würde sich dann ändern. Aber bei manchen Designs zweifle ich irgendwie an der Ernsthaftigkeit des Vorschlags.

    Bleibt für mich Variante I, die finde ich echt ganz gut gelungen. Oder eventuell noch Variante E, aber da wirken die Portraits irgendwie “draufgepatscht” - und schön wären die Banknoten mMn nicht.

    .

    Bin mal gespannt, was es wird. Und so ein Vergleich wie viele Banknoten dann in welchen Ländern noch im Umlauf sind, bzw. mit wie großer Auflage gedruckt wird (nach dem Remake bzw. zur Euroeinführung) wäre mal interessant. Ich zahle z.B. mittlerweile nur noch alle 2 bis 3 Monate noch etwas mit Bargeld und habe nur noch für Notfälle etwas Bargeld zuhause.



  • Ich habe das Kröller-Müller-Museum bei Otterlo (nahe Appeldorn / Arnheim) in den Niederlanden besucht. Hier ist u.A. die weltweit zweitgrößte van Gogh-Sammlung beheimatet, aber auch Werke von z.B. Mondrian und Picasso. Außerdem gibt es einen sehr großen Skulpturenpark.

    Als “nicht-Kunstmensch” kannte ich bei weitem nicht alles und kann auch nichts wirklich einstufen, aber gerade solche (mir neue) Werke wie Dennenbomen bij zonsondergang haben mir sehr gut gefallen.

    Daneben ist derzeit (noch bis Ende August) die Ausstellung Isaac Israels’ Europe zu sehen. Wie der Name schon nahelegt, hat Israels Europa bereist und zeigt für die Zeit der Entstehung größtenteils erstaunlich unbekümmerte, touristische Szenen.
    Hier sind außerdem noch Skizzenbücher ausgestellt worin man digital blättern kann. Das fand ich besonders aufschlussreich. Teils bestehend aus einer einzelnen, feinen, geschwungenen Linie. Teilweise ganz grob.

    Auf dem zum Museum gehörenden Außengelände sind viele Skulpturen ausgestellt. Von ganz kleinen Objekten bis zu einer großen Treppe, die als Aussichtspunkt über eine Sanddüne hinausragt oder dem “Tensegrity”-Objekt Needle Tower sehr abwechslungsreich und in eine Park- bis Waldlandschaft eingebettet, sodass man beim Rundgang immer wieder plötzlich Neues entdeckt.

    Das Museum (und der Skulpturenpark) sind eingebettet in den Nationalpark De Hoge Veluwe. Ein riesiges, eingezäuntes Gelände mit Wald, Heide, Wüste. Darin gibt es auch noch z.B. das (wenn ich mich richtig erinnere) Naturkundemuseum Museonder. Dort war ich vor 20 Jahren zuletzt mal, diesmal nicht.
    Um den Nationalpark zu erkunden und das darin Museum zu erreichen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Mit dem eigenen Fahrrad oder einem der überall kostenlos zur Verfügung stehenden weißen Hollandräder. Oder zu Fuß oder mit dem Auto. Letzteres zahlt dann extra-Eintritt.
    Wir hatten Kombi-Tagestickets für Nationalpark & Museum, man kann aber auch nur den Nationalpark buchen - der ist selbst schon einen Besuch wert.



  • Asinus@feddit.orgtoich_iel@feddit.orgich🚭🔳🚭iel
    Aquileo | link
    Aquileo | fedilink
    Aquileo | arrow-up
    8
    ·
    25 days ago

    Das mit dem woanders Hingehen würde halt nur funktionieren, wenn wirklich nur innerhalb der markierten Flächen geraucht würde.

    Das hat sich mMn in den letzten 10 Jahren deutlich verschlimmert. Man stellt sich schon extra irgendwo abseits hin, dann kommt doch wieder jemand und zündet sich was an (oder vaped) und auf die freundliche Bitte, das doch woanders zu tun, wird man beschimpft und oder bedroht…





  • Das mag für Einzelne sinnvoll sein, DIE Lösung für viel bezahlbaren Wohnraum ist es aber mMn nicht, weil relativ hohe Erschließungskosten einer geringen Wohnraumdichte entgegenstehen. Ähnlich wie bei klassischen Einfamilienhäusern.

    Das wäre also ein davon unabhängiges - aber durchaus berechtigtes - Thema. Wer ein kleines EFH haben möchte, sollte durchaus die Möglichkeit dazu kriegen.
    Habe selbst schon so eine Tinyhaus-Siedlung gesehen. Das waren dann am Ende größtenteils doch “Microhäuser”, also nicht ganz so klein, wie man sich das denkt. Das wurde im Laufe der Planung durch den Stadtrat “abgeschwächt”



  • Kenne das aus meinem Berufsalltag. Z.B.:

    • Vielfach werden Bauteile wie Decken und Wände allein aus Schallschutzgründen deutlich dicker und schwerer ausgeführt, als das noch vor 10 oder gar 20 Jahren der Fall war.–
    • Mittlerweile werden selbst nichtunterkellerte Bauwerke häufig mit einer dicken, “wasserundurchlässigen” Bodenplatte ausgeführt, weil man Angst vor aufsteigendem Sickerwasser hat - selbst während direkt daneben alte Mauerwerkskeller trockenliegen
    • Selbst für einfache Bauten wird ein großes Maß an technischer Gebäudeausrüstung vorgesehen.
    • Architektonische Entwürfe sind häufig nicht darauf ausgelegt, günstig herstellbar zu sein. So einfache Dinge wie “tragende Wände in verschiedenen Geschossen stehen direkt übereinander” werden oft nicht mehr mitgedacht.

    Das alles, weil “Stand der Technik” häufig indirekt geschuldet ist, auch wenn formell nicht vorgeschrieben wäre, diesen einzuhalten. Aber es wird ein Jahr für Jahr höherer Gebäudestandard erwartet. Während es früher vllt normal war, wenn die Gläser im Schrank klirrten, wenn ein LKW vorbeifuhr, darf man diesen heute bei geschlossenem Fenster am Besten gar nicht mehr wahrnehmen…

    Als etwas mehr Hintergrund kann ich auch dieses Video von 2024 empfehlen: Vom Bürokratiewahnsinn im Wohnungsbau. Viele DIN Normen - Teure Wohnungen? | SWR Doku . Dort wird auch darauf eingegangen, wie die Normen entstehen und wer darauf Einfluss nimmt (Spoiler: Firmen, die ihre Produkte verkaufen wollen).