• 620 Posts
  • 1.58K Comments
Joined 2 years ago
Aquileo | cake
Cake day: July 28th, 2024

Aquileo | help-circle
  • Osthessen News hat in einem Artikel hierzu den Leserbrief auch eingefügt. Darunter steht: “Pfarrer Winfried Abel” mit Ort.

    Und der Artikel gibt noch mehr Informationen: Es ist nicht der erste Ausfall dieses Mannes in dieser Richtung.

    Und ein bißchen Kontext von mir:

    Fulda hat eine lange Kirchentradition und ist eine dieser “heiligen Städte” mit konservativen bis “fundamentalistischen” Kirchenfürsten und Klüngel - jedenfalls bis der neue Bischof Gerber angetreten ist, der deutlich modernere Ansichten vertritt. Zuvor hatten da noch Gestalten wie Johannes Dyba und Heinz Josef Algermissen gewirkt. Da ist die noch lebende alte Garde entsprechend auf Linie und entsetzt, was der “Neue” da so macht und durchgehen lässt.

    Positive Grußworte des Generalvikars zum örtlichen CSD (auch ein Auslöser für einen Leserbrief). Befürwortet Frauenordination, verheiratete Priester und tritt für eine Reform der Sexualmorallehre ein. Igitt! Am schlimmsten war für diese Alteingesessenen aber wahrscheinlich, dass Gerber gegen den Klüngel und Vertuschung vorgegangen ist. Gerade was den sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche angeht.

    Abel ist Teil des alten Kirchennetzes: Jahrgang 1939, kommt aus Fulda und hat dort/im Umkreis die meiste Zeit seines Lebens verbracht. Der hängt dieser “guten alten Zeit” nach, wo der Geistliche seinen Schäfchen sagt, was diese zu tun und zu denken haben und alle kuschen. Und wer sich nicht daran hält, der bekam entsprechend sozialen Druck. Wer sich zu den alten Zeiten dort so lange gehalten hat, der hatte sich mit dem System arrangiert.

    Viel interessanter finde ich auch die Frage, warum dieser abscheuliche Leserbrief - in dieser Form und überhaupt - abgedruckt wurde. Dazu besteht keine Verpflichtung der Zeitung. Erst später hat der Chefredakteur in seiner Kolumne sich zum Inhalt geäußert. Aber diese Frage ist noch unbeantwortet.
















  • Unfortunately this is nothing new in other countries with US-military presense either. The US is very protective of their citizens. When it comes to military there’s an extra incentive to “protect” the reputation of the US and their military.

    US (military) courts can provide harsher sentences than most European countries. In reality it’s worse for victims and their families if American procedural rules result in offenders getting off with significantly lighter sentences or even acquittals because investigators have flouted those rules. I don’t know about statics concerning this topic - I only remember when media reports uncover such cases, where crimes like rape and manslaughter/murder were committed. There have been incidents in Germany, Italy, UK and Japan that come to mind.

    One of the main problems result from different procedural rules in countries. If the first steps of an investigation were led by the local authorities their results (including a perpetrator’s confession) may then be ruled inadmissable as evidence in a US trial.

    It seems like a better idea to try these individuals in the countries where the crimes were committed, especially if investigations were started by local law enforcement.