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Sonntag, 1. September 2013
Ein Wiedersehen
Es ist im Leben gar zu schön,
wenn sich alte Kollegen und Freunde wieder sehen.
Und schön ist es auch, wenn sie beisammen bleiben,
gemütlich sich die Zeit mit gutem Speis, Trank und Gespräch vertreiben.
Doch wenn sie schließlich wieder auseinander gehen,
dann ist das auch recht schön!
Ein Wiedersehen wird es sicherlich wieder geben,
man muss nur seine Kollegen und Freundschaften pflegen!
(Reim in Anlehnung an ein Gedicht von Wilhelm Busch)
Ângelo Paulo, Miguel, Conxi, Sandra, David, Nadja, Christina, Fitzer (und Malene, die später zu uns gestoßen ist) im Restaurant „Sabores do Tejo“, in Cacilhas.
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Dienstag, 2. März 2010
Lisbona Bar





Am letzten Freitag ging ich mit meinen Arbeitskollegen und Freunden Inês alias Agnes Luno, Marco alias Borga y Borga, Miguel alias Orlando, Lili alias Conchita, Yves alias El Ministro, David alias El Mensagero und ich alias Angel Pablo in den Bairro Alto, wo wir zu Abend aßen und die Nacht mit einer Ginjinha in der „Lisbona Bar“ beendeten.
Die „Lisbona Bar“, mitten im Bairro Alto gelegen, in der Rua da Atalaia, ist eine kleine Bar, die sich durch ihre originellen schwarz-weißen Wandkacheln auszeichnet.
Jede einzelne von ihnen ist ein Original, denn jede einzelne wurde von einem Gast, im nüchternen oder im betrunkenen Zustand, liebevoll bemalt oder beschrieben.
Auch wir wollten uns mit einer Kachel verewigen.
Aber da wir und der Besitzer der Kneipe, keinen Edding hatten, musste die Ausführung dieser Kunstfertigkeit ausbleiben.
Das holen wir aber bestimmt bei unserem nächsten Besuch in der „Lisbona Bar“ nach!
Wer sich in den Gassen des Bairro Alto nicht auskennt, hier die GPS-Daten der Bar: N 38° 42.852, W 9° 8.748
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Faca e Garfo





Wer kennt das nicht?
Man will mit seinen Freunden essen gehen, und jeder hat eine andere Idee, wo man denn hingehen kann um zu Speisen.
Als ich am letzten Freitag mit ein paar Kollegen essen gegangen bin, hatten wir eben dieses Problem.
Wenn man hier überhaupt von einem Problem reden kann, denn verhungert wären wir an diesem Abend garantiert nicht.
Ich selbst wäre gerne traditionell „Pão com Chouriço und Caldo Verde“ essen gegangen, aber Lili, Inês, Marco, Miguel, Yves und David waren alles andere als begeistert von meiner Idee.
Also gingen wir, nach langem hin und her, in die Rua da Condessa, unweit des Carmoklosters (port.: Convento do Carmo), in ein kleines Restaurant das traditionelle portugiesische Küche anbietet, und das den Namen „Faca & Garfo“ (dt.: „Messer & Gabel“) trägt.
Es war Yves Freundin Helena, die uns auf dieses Restaurant brachte.
Wir können uns nur bei Helena bedanken, denn wir haben sehr gut gegessen und man kann nicht sagen es wäre sehr teuer gewesen. Im Gegenteil, das Preis-Leistungs-Verhältnis im „Faca & Garfo“ ist indiskutabel!
Auch getrunken haben wir sehr gut, wobei man die hausgemachte Sangria, sowohl die Rote als auch die Weiße, nur loben kann.
Allerdings muss man sagen dass der Rotwein „Pirquita“, Jahrgang 2006, nicht zu empfehlen ist.
Aber vielleicht waren unsere Geschmacksnerven nur durch das vorher getrunkene Bier in der Kneipe „O Estadio“, etwas irritiert.
Die Atmosphäre war klasse, das Personal sehr nett und der Abend durchweg gelungen.
Man kann das Restaurant „Faca & Garfo“ nur weiter empfehlen, obwohl ich felsenfest der Meinung bin, das wir bei „Pão com Chouriço und Caldo Verde“ auch nicht schlecht davon gekommen wären...
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Eine Nacht im Bairro Alto





Am letzten Freitag, nach mehrmaligem Planen und Absagen, sind ein paar Kollegen und ich, nach der Arbeit, zum Essen ausgegangen.
Spontan planten Yves alias El Ministro, David alias El Mensagero, Inês alias Agnes Luno, Marco alias Borga y Borga, Miguel alias Orlando, Lili alias Conchita und ich alias Angel Pablo in den Bairro Alto zu gehen, wo wir als erstes in der Kneipe „O Estadio“ landeten, unweit der Kirche São Roque, um uns dort mit ein paar Bierchen und Musik aus der Juke-box den Appetit etwas anzuregen.
Ebenso im Bairro Alto, in der „Lisbona Bar“, beendeten wir dann, später in der Nacht, den Abend mit einer Ginjinha.
Zwischendurch gingen wir in die Rua da Condessa, unweit des Carmoklosters (port.: Convento do Carmo), um dort gemütlich im Restaurant „Faca & Garfo“ (dt.: Messer & Gabel), zu Abend zu essen.
Das Restaurant, das traditionelle portugiesische Küche (port.: cozinha tradicional portuguesa) anbietet, wurde uns von Yves Freundin, Helena, empfohlen, die leider an diesem Abend fehlte.
Wir haben den Abend sehr genossen, uns amüsiert, sehr gut gegessen, gut getrunken und wir haben viel gelacht.
Kurz gesagt: wir hatten eine Menge Spaß!
Und wir haben uns fest vorgenommen den Abend zu wiederholen.
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Montag, 21. Dezember 2009
Feierabendbier





Am letzten Freitag, nach der Arbeit, gingen meine Arbeitskollegen Yves und David und ich, wie man so schön in Deutschland sagt, noch „einen trinken“, oder wie man es auf Portugiesisch sagen würde „fomos beber um cópo“.
Aber bevor wir in die Kneipe gingen, haben wir vorher im Martim Moniz vorbeigeschaut, um dort im „Ali Babas Kebab Haus“ einen Döner zu uns zu nehmen, der uns auch sehr gut geschmeckt hat.
Nachdem wir feste Nahrung zu uns genommen hatten, gingen wir nun weiter, um endlich die „flüssige Nahrung“ zu uns zu nehmen.
Wir fingen mit dem trinken einer „Ginjinha“ an, im Largo de São Domingos (lesen sie bitte hierzu auch meinen post vom 01. August 2009), unweit des Rossio.
Dann gingen wir weiter zum Cais do Sodré, wo wir in die „British Bar“, in der Rua Bernardino Costa 52, einkehrten und uns ein „Ginger-Beer“ gönnten.
David und Yves kannten noch kein „Ginger-Beer“, waren aber von dem Gebräu angenehm überrascht.
Ginger Beer (dt.: Ingwerbier / port.: cerveja de gengibre) ist eine erfrischende Biersorte, bei dem in erster Linie Ingwer (engl. Ginger) und Zitronen verwendet werden.
Ginger Beer war ehemals ein sehr stark alkoholisches Getränk, mit für gewöhnlich 11% Alkoholgehalt und mehr. Heute aber, hat Ginger Beer nicht mehr als 2% oder 3%.
Die Ursprünge von Ginger Beer gehen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Schon damals wurde es von England vor allem in seine nordamerikanischen Kolonien exportiert.
Später, durch die Prohibition in den USA, von 1919-33, schwand die Bedeutung des Ginger Beers stark.
Damals gab es weltweit über 300 US-amerikanische, über 1000 kanadische und etwa 3000 britische Ginger-Beer-Brauereien. Heute gibt es leider weltweit nur noch 12 Ginger-Beer-Brauereien. Und eine von ihnen versorgt die „British Bar“ im Cais do Sodré regelmäßig mit diesem „Zaubertrank“.
Bleibt nur zu hoffen das dem noch lange so bleibt, denn die „British Bar“ in Lissabon ist eines der wenigen Orte in Portugal in dem man dieses spritzige Bier trinken kann.
Nach dem Genuss des Ginger Beers, und nach dem wir die ganze Zeit gestanden hatten, beschlossen wir ein paar Schritte weiterzugehen und in die Kneipe „O´Gillins“ einzukehren, einem Irish Pub in der Rua Remolares 8/10.
Dort konnte dann David endlich sein geliebtes „Guinness Beer“ zu sich nehmen und Yves und ich versuchten ein „Kilkenny Beer“.
Kilkenny Beer stammte ursprünglich aus der gleichnamigen Irischen Grafschaft Kilkenny, und ist ein rotes Ale Beer, das etwas herber schmeckt als das gewöhnliche Guinness Beer.
Später kam noch Elena dazu, Yves Freundin, und trank noch ein Bierchen mit uns.
Wir hatten einen schönen Abend, interessante Gespräche und wir haben uns vorgenommen, wenn zeitlich möglich, diesen Kneipengang ein oder zwei Mal im Monat zu wiederholen.
Wer also mal mit Yves, David oder mir an einem Tisch sitzen will, der kann es ja mal zukünftig versuchen, an einem Freitagabend in der „British Bar“ oder im „O´Gillins Irish Pub“ uns zu treffen.
Und noch etwas, falls sich einer fragen sollte, warum sich ausgerechnet um den Cais do Sodré so viele englische und irische Kneipen befinden (immerhin heute noch sieben), dem sei gesagt, das es früher noch viele mehr waren.
Ende des 19. Jahrhunderts gab es um den Cais do Sodré über 50 solcher Kneipen und Pubs.
Das hatte damit zutun, dass es früher prozentual eine Menge englischer und irischer Schiffe gab, die den Lissabonner Hafen ansteuerten, und am Cais do Sodré ankerten.
Und um den berühmtberüchtigten Durst der englischen und irischen Matrosen zu stillen, gab es dementsprechend diese Menge an Pubs.
Heutzutage fahren leider nicht mehr so viele englische, schottische und irische Schiffe Lissabon an, aber einige Pubs und die Trinkkultur der britischen Inselbewohner sind uns zum Glück erhalten geblieben.
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