Beschäftigte im Interview

Wie arbeitet eigentlich das Bundesarchiv? Vor allem aber: Wer arbeitet im Bundesarchiv und was genau ist die Tätigkeit? Dieser Frage geht der Newsletter des Bundesarchivs nach, in dem regelmäßig Mitarbeitende vorgestellt werden und in einem Interview über ihre Arbeit und ihre Aufgaben berichten. Bislang gab es so u. a. Gespräche mit der Fotorestauratorin Claudia Caserta-Metzner, dem Filmarchivar Florian Höhensteiger und Sabine Herrmann, die die Archivarsausbildung für den dualen Studiengang (Anwärter) sowie die postgradualen Studien (Referendare) koordiniert: https://www.bundesarchiv.de/presse-und-medien/einblicke-in-unsere-arbeit-beschaeftigte-im-interview

Campus-Kino auch 2026

Vom 3. bis 27. August 2026 verwandelt sich der Innenhof der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie erneut in ein Open-Air-Kino. Vier Wochen lang werden dort ausgewählte Filme rund um die Themen DDR-Geschichte, Staatssicherheit, Widerstand und Aufarbeitung gezeigt. Ob Kinoneuheiten wie „Wilma will mehr“, Filmklassiker wie „Good bye, Lenin!“ oder Kultfilme wie „flüstern & SCHREIEN“ – auch 2026 stehen wieder zahlreiche filmische Highlights auf dem Spielplan. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Beratungen zur Einsicht in Stasi-Unterlagen, Ausstellungs- und Archivführungen sowie Filmgesprächen vertieft die filmischen Eindrücke.
Der Eintritt ist frei. Alle Termine und Detailsgibt es unter www.bundesarchiv.de/campus-kino.

„Wir machen einen Schatz für die Forschung nutzbar“ -Interview mit Birgit Rehse

Birgit Rehse leitet seit fast 20 Jahren das Universitätsarchiv der Freien Universität Berlin. In einem Gespräch mit dem Online-Magazin der Freien Universität „campus.intern“ gibt sie einen Einblick in die Arbeit des Universitätsarchivs. Sie erzählt über Herkunft und Ordnung von Beständen, eine gewisse Ehrfurcht bei der Arbeit und ein schönes Nebenprodukt. Hier geht es zum Interview.

Ein Archiv für Techno-Clubs

Viele der einst bekannten Berliner Techno-Clubs sind inzwischen verschwunden. Andere werden in den nächsten Jahren folgen. Mit jeder Schließung geht ein Stück des Weltkulturerbes Techno verloren. Ein Projekt von Studierenden der Technischen Universität Berlin unter Leitung Steffen Lepas möchte die Erinnerung daran bewahren und diese Kulturorte virtuell erlebbar machen. Sie haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie die Clubs optisch und akustisch rekonstruieren können, indem sie diese vermessen. rbb-online war meiner dieser Vermessung dabei. Hier geht zum Bericht.

Bundesarchiv startet die Online-Audio-Edition „Töne der Repression“

Am 17. Juni 2026 startet das Bundesarchiv die Online-Audio-Edition „Töne der Repression“. Damit macht das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv erstmals Tonaufnahmen aus Spionageprozessen der DDR systematisch zugänglich.
Die Aufzeichnungen geben Einblick in Abläufe politischer Strafjustiz. Damit dokumentieren sie nicht nur Inhalte, sondern auch Sprache, Tonfall und Dynamiken im Gerichtssaal. Die Aufnahmen eröffnen so neue Perspektiven auf die Inszenierung von Gerichtsprozessen und die Arbeit der Geheimdienste im Kalten Krieg. Der Start erfolgt öffentlich am 17. Juni 2026 mit der Vorstellung des Projekts und einer Diskussion.
Programm:
– Begrüßung durch Prof. Dr. Michael Hollmann (Präsident Bundesarchiv)
– Vorstellung der Online Audio Edition und Podiums gespräch mit Prof. Dr. Daniela Münkel, Dr. Mark Laux und Dr. Ronald Funke (Bundesarchiv – Stasi Unterlagen-Archiv) moderiert von Korbinian Frenzel (Deutschlandfunk).
Im Anschluss gibt es einen kleinen Empfang.
Anmeldung bitte unter campus@bundesarchiv.de oder 030-186656770.

17. Juni 2026, 17:30 Uhr
Bundesarchiv, Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
Ruschestraße 103, Haus 22, 10365 Berlin

Nächste Veranstaltung BBFSofa am 17.6.2026

Anlässlich ihres 150-jährigen Jubiläums hat die BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF die neue Veranstaltungsreihe „BBFSofa“ gestartet und lädt herzlich zu anregenden Gesprächen in informellem Rahmen ein. An fünf Mittwochabenden, jeweils um 18:30 Uhr, stehen spannende, zentrale und auch überraschende Themen aus der Bildungsgeschichte sowie aus der Arbeit der BBF auf dem Programm. Expertinnen und Experten sowie Gäste aus unterschiedlichen Bereichen bringen dabei ihre verschiedenen Perspektiven ein und eröffnen neue Blickwinkel. Jeder Abend beginnt mit einer etwa einstündigen Präsentation. Im Anschluss ist Zeit für Fragen, Diskussionen und persönlichen Austausch – bei kleinen Snacks und Getränken in entspannter Runde.

Am 17. Juni 2026 findet die dritte Veranstaltung von 18:30 bis 21:00 in der BBF statt. Thema ist diesmal: History in Context: Schulwissen sammeln und verbreiten. Schulmuseen im 19. Jahrhundert. Als Berliner Lehrer im Jahr 1876 ihre Vorgängereinrichtung – das Deutsche Schulmuseum – gründeten, schufen sie keinen neuartigen Ort, sondern sie folgten einem europäischen, wenn nicht globalen Trend: So gab es um 1900 weltweit fast hundert Schulmuseen und Lehrmittelausstellungen. Am Beispiel des Deutschen Schulmuseums und des Niederländischen Schulmuseums in Amsterdam (seit 1877) nehmen Monika Mattes und Jacques Dane das Publikum mit in die Welt des Lehrer-Wissens vor 150 Jahren, als Schulmuseen eine innovative Idee der Wissensorganisation wurden. Sie beleuchten das Phänomen des pädagogischen Sammelfiebers im Zeitalter der Weltausstellungen und fragen nach Ähnlichkeiten und Unterschieden zwischen Berlin und Amsterdam. Im Anschluss freuen wir uns auf Gespräche und Austausch bei Snacks & Getränken.  

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 15.06.2026 per Email an sekretariat-bbf@dipf.de.

17. Juni 2026, 18:30 bis 21:00 Uhr
BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF
Warschauer Str. 34, 10243 Berlin, 1. OG, Atelier

Nächster Archiv-Stammtisch am 20. Mai 2026

Der nächste Berliner Archiv-Stammtisch findet am 20. Mai 2026 im Universitätsarchiv der Freien Universität Berlin ab 16:30 Uhr statt. Das Universitätsarchiv der FU Berlin bewahrt über 7.500 und 3 TB laufende Regalmeter Registratur- und Archivgut auf. Die Unterlagen stammen aus der Hochschulleitung und -verwaltung sowie aus der FU nahestehenden Körperschaften, ergänzt durch umfangreiche Sammlungen von Fotos, audiovisuellen Medien, Plakaten, Karten und Plänen, Flugschriften und musealen Objekten. Darüber hinaus befindet sich im UA das sogenannte APO-Archiv, welches die Geschichte der Außerparlamentarischen Opposition bzw. der Studentenbewegung in Deutschland bis etwa Mitte der siebziger Jahre dokumentiert. Die Aktenüberlieferung von politischen Gruppierungen, die umfangreichen Sammlungen, Zeitschriften sowie Nachlässe von Aktivistinnen und Aktivistenstellen einen bedeutenden Quellenfundus der Zeitgeschichte dar.
Im Anschluss gibt es wie immer Gelegenheit, sich in lockerer Runde auszutauschen, dieses Mal ab 18:30 Uhr im Restaurant axia Griechische Taverna, Beselerstraße 1-3, 12249 Berlin (ca. 10 Minuten Spaziergang), (https://taverna-axia.de/).
Bei Interesse schreiben Sie bitte bis zum 18. Mai 2026 an: lv-berlin@vda.archiv.net. Bitte geben Sie dabei an, ob Sie nur zur Archivführung, ins Restaurant oder zu beidem kommen wollen. Die Gruppengröße ist auf Grund der räumlichen Gegebenheiten auf 20 Personen beschränkt.
Möchten Sie gerne eine Führung im Rahmen des Berliner Archivstammtisches durch Ihr Archiv anbieten, wenden Sie Sich bitte an Bianca Welzing-Bräutigam (welzing-braeutigam@landesarchiv.berlin.de) oder Dr. Irina Schwab (irina.schwab@tu-berlin.de).

24. Berliner Archivstammtisch
Donnerstag, 20. Mai 2026, 16:30 Uhr
Universitätsarchiv der Freien Universität Berlin
GeoCampus Lankwitz, Haus L / Erdgeschoss
Malteserstr. 74-100 12249 Berlin
Treffpunkt: Universitätsarchiv (s. Klingel am Eingang zum UA im Foyer von Haus L im EG)
und/oder anschließend ab 18:30 Uhr:
axia Griechische Taverna, Beselerstraße 1-3, 12249 Berlin (ca. 8-10 Minuten Spaziergang)