Mein spannendes Jahr in Lateinamerika (3)

Mein Chef Emil von Behring, Sohn des gleichnamigen 1. Nobelpreisträgers für Medizin, während eines Betriebsfestes (ich sitze ihm gegenüber mit dunkler Jacke und Sonnenbrille)

Herr Heiermann, einer der beiden leitenden Angestellten, die mich am Vortag vom Schiff abgeholt hatten (auf dem Foto oben zweiter von rechts), fuhr am nächsten Morgen mit mir zu meiner neuen Arbeitsstelle. Bereits als ich das erste Mal die Büros der Bayer-Vertretung in Buenos Aires in der Avenida Corrientes 316 betrat, merkte ich, dass eine völlig andere Atmosphäre herrschte als in den deutschen Büros, in denen ich vorher gearbeitet hatte. Ich wurde sehr herzlich empfangen, einige umarmten mich spontan und sagten mir, dass sie sich sehr freuten, dass ich da war.

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Mein spannendes Jahr in Lateinamerika 1963 (2)

Peru 1963


In Vigo, im äußersten Nordwesten von Spanien, legte das Schiff zum zweiten Mal an. Ich hatte einige Stunden Zeit, um mir die lebendige kleine Altstadt anzusehen, die um den zentralen Platz „Praza da Constitucion“ gruppiert war. Viele Gebäude rund um den Platz mit schönen Arkaden stammen aus dem 18. Jahrhundert. Vigo gefiel mir nicht nur durch die unversehrte historische Architektur, sondern auch aufgrund der authentischen maritimen Atmosphäre, den großartigen Aussichten und der schönen Natur in der Nähe des geschützten Naturhafens.

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Mein spannendes Jahr in Lateinamerika 1963 (1)

Lamas auf dem Altiplano in Peru 1963

Bücher waren für mich schon von frühester Jugend an das „Tor zur Welt“, deshalb las ich alle Bücher, die ich bekommen konnte, einige las ich sogar zweimal. Besonders interessierten mich die Lektüren über Lateinamerika, vor allem die über die Länder Argentinien, Mexiko und Peru.

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Bunte Farben in Indien

Inderin im traditionellen Sari in Mumbai

„Indien ist ein Land, dessen Geschichte sich am besten durch Farben erzählen lässt, denn diese sind tief im Bewusstsein der Bevölkerung verwurzelt. Jede Farbe hat eine wichtige kulturelle, religiöse und traditionelle Bedeutung“, so heißt es. Die Farbe Gelb wird zum Beispiel mit Weisheit, Meditation und Erleuchtung assoziiert. Aber auch die anderen Farben haben kulturelle, spirituelle und religiöse Bedeutungen, die von Glück und Fruchtbarkeit bis zu Weisheit, Schutz und Trauer reichen.

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Bunte Farben in Laos

Mönche in Luang Prabang, Laos

Laos wird oft als das „Land der Gemächlichkeit“ bezeichnet, weil das Leben dort im Vergleich zu seinen geschäftigen Nachbarn viel ruhiger und bedächtiger verläuft. Als Lebensader prägt der Mekong den Rhythmus des Binnenstaates, in dem buddhistische Traditionen und eine entspannte Lebensart den Alltag bestimmen.

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Bunte Farben auf der Insel Bali

Verkäuferin von Pareos (Sarongs) am Strand von Bali

Die „Götterinsel“ Bali ist für ihr reiches kulturelles Erbe mit vielen Traditionen und Festen, atemberaubenden Landschaften und einer beeindruckenden Vielfalt an Farben bekannt ist; von den Reisterrassen in verschiedenen Grüntönen und sanften Hügeln in Ubud bis hin zu Vulkanlandschaften wie dem Mount Batur. Bali ist auch für die zahlreichen spirituellen und farbenfrohen Feste bekannt.

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