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  • Phoebe Bridgers – Lost Weekend

    Platte der Woche KW 33/2026 Schon seit längerer Zeit hat sich Phoebe Bridgers aufgrund ihres Indie-Superstar-Status in Sphären entzogen, die sich mit irdischen Banalitäten scheinbar nicht mehr vereinbaren lassen. Kein Wunder – denn inzwischen verkehrt die Songwriterin aus Los Angeles in Kreisen, die nun wirklich keine Bodenhaftung mehr benötigen – und treibt sich im Umfeld…

  • wearemarvin – Don’t Panic

    Wir schreiben das Jahr 2012. Sven Stellmach beginnt, an einem neuen Album zu arbeiten. An diesem. Anfangs alleine, später als Band. Unter anderem kam Velvet Bein dazu, Gitarrist von Swutscher. Bei denen auch Stellmach für eine Zeit mitmachte. Das Album von wearemarvin dagegen musste warten. 2019 erschien immerhin eine erste EP, im vergangenen Jahr der…

  • Ferris & Sylvester – It’s A Joy To Be Alive

    Auf dem Weg in die 70er waren Issy Ferris und Archie Sylvester schon mit ihrem zweiten Album „Otherness“, auf dem die britischen Eltern eines amerikanischen Sohnes (siehe „Birthright Bill“) schon munter in Sachen 70er West Coast-Pop, Soul und sogar Prog machten. Nun, mit ihrem dritten Album „It’s A Joy To Be Alive“, sind sie musikalisch…

  • Nina Winder-Lind – Wild Love

    Wenn Nina Winder-Lind ihr erstaunliches Debütalbum „Wild Love“ nennt, dann geschieht das sicher nicht zufällig. Denn für ihr musikalisches Solo-Debüt hat sich die in Brighton lebende schwedische Songwriterin, Poetin und Gelegenheits-Sängerin beim Brightoner Ensemble The New Eves eine nervenzerfetzende, aber ungemein ursprüngliche und ungefiltert lebendige Ode an das Leben – oder die Lebensfreude oder die…

  • Hollywood Vampires – At Montreux Jazz Festival

    Anfangs wohl als vorübergehendes Spaßprojekt gedacht, haben sich die Hollywood Vampires als konstante Größe etabliert. Alice Cooper nimmt zwar regelmäßig mit eigener Band – zuletzt sogar mit den alten Band-Mates aus den 1970ern – Platten auf und tourt nimmermüde mit seiner unverwüstlichen Horrorshow. Der Aerosmith-Gitarrist Joe Perry ist freier in der Zeitplanung, liegt seine Stammband…

  • Man/Woman/Chainsaw – Cannonball

    Platte der Woche KW 32/2026 Spätestens seit ihrer Deutschland-Headline-Tour im September des vergangenen Jahres und Festival-Auftritten wie beim OBS vor wenigen Monaten sollte es auch für deutsche Indierocker und Indierockettes kein Geheimnis mehr sein, dass Man/Woman/Chainsaw zu den spannendsten neuen Bands Großbritanniens zählen. Ihr nun erscheinendes Debütalbum „Cannonball“ unterstreicht das mit seinem postmodernen Spagat zwischen…

  • Codefendants – Lifers

    Codefendants sind Fat Mike von NOFX, Sam King von Get Dead und Julio “Ceschi” Ramos. Zusammen haben sie eine wirklich wundervolle neue Platte gemacht, die sich partout nicht einfangen lassen will. „Lifers“ ist wild bis wirr, immer wieder anders, sehr, sehr durcheinander, aber fast immer auch sehr, sehr gut. Ultimativ Punk. Natürlich spielen die Herren…

  • Waterparks – Jinx

    Sehr viel Pop, sehr viel Kitsch, noch mehr klebriges Zeug. Das ist doch kein Punk mehr, das ist nicht mal etwas Indie. Das muss also doof sein. Das möchte man doof finden. Aber wenn man ehrlich ist: geht das nicht. Weil Waterparks hier einige Songs spielen, die viel zu gut sind. Party on, Wayne. Waterparks…

  • Dry Wedding – The Back Of Beyond

    Das hat Druck, das hat Kraft, das ist ganz schön schwer. Und heavy. Und dabei tatsächlich besonders. Dry Wedding haben mit „The Back Of Beyond“ eine faszinierende, eine sehr, sehr spannende neue Platte gemacht, die aus vielen Teilen besteht, die sich hier zu einem großen, mächtigen Ganzen vereinen. Sieben Songs sind auf der Platte. Und…

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